Dresden – Schönheit und Wohlstand

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Die Kunstschätze vergangener Epochen rufen magisch-magnetisch touristische Pilgerströme hervor. Der Natur entlehnte Formen, Proportionen, die Kunst der architektonischen Komposition und kunstvollen Ausschmückung in all ihren weithin tönenden Prachtgewändern… und Reichtum waren ursprünglich Normalität und erzeugen Sehnsucht nach diesen Wurzeln in uns.

Natürlicherweise werden die als „schön“ empfundenen Formen und Farben meisterhaft in alltäglichen Produktionsprozess hervorgebracht. Wie viele 100.000 bis in die kleinste Zelle kunstvoll strukturierte Samen zeugt ein Baum und nur wenige Bäume entstehen daraus. Überfluss und Vergeudung zum Wohle Aller ist hier Prinzip. Das gemeinschaftliche Gedeihen an sich ist die Grundlage immer neuen Lebens. Naturbelassener Überfluss nährt viele Andere.  Wie jedem Wesen sind auch dem Menschen diese Lebensprinzipien zur achtsamen Nutzung im Wissen um die All-Einheit eigen.

Ein Miss-Verstand, jedoch, hatte den Menschen zu abartigem Trennungsglauben gebracht. Ein Konflikt zwischen zwei Sichtweisen entstand und rief Angst hervor. Das Streben nach egoistisch entarteter Selbstermächtigung für Sicherheit begann und einzelne erwiesen sich darin als besonders erfolgreich. Die  großen Künstler, Dichter, Architekten und Denker, Kanäle zum „Göttlichen“ standen „darüber“.  Sie empfingen, erkannten, bewahrten und transportierten die Ur-Schöpfungsprinzipien ‚Schönheit‘ und ‚überfließender Reichtum‘ in ihren Werken, komponierten und gestalteten mit diesen mächtigen Werkzeugen. Die hungernden Macht-Streblinge erkannten und nutzten dies und bewahrten, indem sie sich die Möglichkeiten erschufen, ihren Feinsinn für die Schönheit und schützen sie für sich selbst vor dem gemeinen Verfall. Wie oft fielen Kulturen kommunistischer, nazistischer oder sonstiger „Säuberung“ zum Opfer. Feng Shui als das Wissen um die natürlichen Wirkprinzipien beispielsweise war den chinesischen Kaisern vorbehalten. Ähnlich in anderen Kulturen. Den Untertanen wurde dieses Wissen gezielt entzogen, Wissende gekauft oder vernichtet, die Menschenmassen dominiert und zu abgestumpft dienenden Leidwesen geformt.

Was immer die damaligen Fürsten gewesen sein mögen; sie waren eben jene, deren bestellte Werke die uns erhaltene, so hoch geschätzte Kultur formten. Uns zieht diese reiche Schönheit an. Sie bereichert ausnahmslos jeden und fordern den neu zu entdeckenden Feinsinn und den lebendigen UR-Bezug heraus. Die kraftvolle Präsenz der Kunst-Formen erzeugt einen Schöpfungs-Sog, wie es auch ein kunstvolles Mandala bewirkt.
Das spiegeln die Besucherströme Dresdens, unserer Hauptstadt. Welche Erschaffungen der heutigen Zeit werden dagegen unsere Nachkommen bewundern dürfen? Was kommt nach diesen in Pracht gewandelten architektonischen Wunderwerken, Gemälden und Designs vergangener Epochen, nachdem der zeitliche Segen sie verlässt? Es gibt sie, wenn auch spärlich.

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Damanhur ist ein lebendiges, friedliches Beispiel und auch wir brennen und schaffen dafür.

Ist Reichtum und Schönheit auch ohne Unterdrückung und Umverteilung möglich?
Natürlich.

Von Herzen
Matree
für

Project Harmony Intelligence

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